die Fußballabteilung im Allgemeinen, die Jugendabteilung mit seinen rund 250 Jugendfußballern im Besonderen hat sich unter dem Motto "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es", zum Ziel gesetzt, sportinteressierte Eltern und Sponsoren für die Gründung eines Fußballförderkreises zu finden, denen der Fußball und die Nachwuchsarbeit im TSV Neubiberg/Ottobrunn am Herzen liegt.
Gerade in unserer derzeit schnelllebigen Zeit gewinnt der Wert des Sports für die Entwicklung junger Menschen immer mehr an Bedeutung. Der Schulsport leistet im Rahmen seiner Möglichkeiten, zwar immer noch eine wichtige Basisarbeit. Es sind jedoch besonders die Mannschaftssportarten in den Vereinen und dazu zählt nun mal auch Fußball als populärste Mannschaftssportart bei uns in Deutschland, die auf Integration und Sozialverhalten der Jugendlichen unbestritten positiven Einfluss haben. Neben Körpererfahrung sind Teamfähigkeit und Selbstorganisation, Verantwortungsfähigkeit und Selbstvertrauen wichtige Kompetenzen, die in Sportvereinen gemeinsam erworben werden können. Es ist aber auch das demokratische Miteinander und das Kennenlernen von Menschen, mit denen man ein Interesse an einer strukturierten Freizeitgestaltung teilt. Auch der Umgang mit Konflikten gehört dazu. Deshalb werden diese Experimentierfelder für die Partizipation von jungen Menschen auch von der öffentlichen Hand gefördert.
Doch gerade in Zeiten leerer Kassen der Kommunen und den damit verbundenen Zuschusskürzungen kommt der Jugendarbeit in den Vereinen immer mehr Bedeutung zu. Damit steigen aber auch die finanziellen Belastungen der Vereine die gerade bei uns in der Sparte „Fußball“ durch den anhaltend starken Zulauf zu den 11 Jugendmannschaften nicht mehr ohne gezielte Hilfe von Außen bewältigt werden können. Die intensive und erfolgreiche Jugendarbeit, in die 25 Trainer, Übungsleiter und Betreuer mehr als 3000 Stunden Freizeit im Jahr investieren, soll auch in den nächsten Jahren Basis für eine erfolgreiche Herrenmannschaft sein und unseren jungen Talenten sportliche Perspektiven bieten. Derzeit spielen mehr als ein Dutzend Neubiberger Eigengewächse in den beiden Herrenmannschaften. "Kult statt Kohle" oder besser gesagt: "Eigengewächse statt teuere Amateurspieler" heißt es daher auch beim neuen Abteilungsleiter, der dieses Amt seit dem 1. Juli wieder ausübt. Der Erfolg dieser oftmals kritisierten, eher konservativ anmutenden Vereinsarbeit in den Niederungen des Amateurfußballes, gibt den Verantwortlichen gerade mit dem Erreichten in der derzeit laufenden Punktrunde (die erste Herrenmannschaft, gerade aufgestiegen, geht als Tabellenzweiter der Kreisklasse Gruppe 5 in die Winterpause) recht.
Der angestrebte Förderkreis soll sich daher als Bindeglied zwischen dem Jugend- und dem aktiven Herrenbereich sehen und durch seine finanzielle Unterstützung den Jugendtrainern bessere Rahmenbedingungen für die Trainings- und Spielausstattung aber auch Weiterbildung geben und den Fußballnachwuchs fördern.
Denn: "Wir brauchen keine Vorschriften, wir brauchen Vorbilder." Vorbilder die Tugenden wie Pflichtbewusstsein, Pünktlichkeit, Fleiß oder anständiges Benehmen nicht nur predigen, sondern leben. "Wir brauchen keine Bedenkenträger, sondern Hoffnungsträger." Vor allem, weil man den Kindern und Jugendlichen in unserer Zeit als Verein Hoffnung und Zukunft geben müsse.
DARUM: Unterstützen Sie bitte den Jugendfußballsport im TSV Neubiberg/Ottobrunn durch eine Mitgliedschaft in dem angestrebten Förderkreis und/oder mit einmaligen bzw. regelmäßigen Spenden.
Die Abteilungsleitung